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Am 17. Februar eröffnet
die Galerie Fango die Fotoausstellung „analog Japan“ von Robert
Marinow mit einem Live Konzert der „Do I smell cupcakes“,
einer Kendo Performance und Sushi.
In den letzten paar seiner 18 Jahre, war Robert bereits
3 Mal in Japan und gewann im Kendokata die IMAF-Weltmeisterschaft (International
Martial Arts Federation). Mit einer alten vollmechanischen Praktika B100,
die mal seinem Opa gehörte zeigt er uns eine Welt die genauso fremd
wie weit weg ist.
Im Zuge der digitalen Revolution der Photographie, verschwinden analoge
Kameras zusehends. Über vollmechanische Spiegelreflexkameras hört
man heute viele sprechen wie vor ein paar Jahren noch über die Kamera
Obscura. Ergebnisse, die nach 4 Stunden Laboraufenthalt und immensen Materialeinsatz
zustande kamen, kann heute jeder mal eben photoshoppen. Die analogen Fotografien
von Marinow wirken unfertig. Gleichzeitig transportiert dieser Zustand
zusammen mit dem Bewusstsein, wie dieses Bild entstand und dass es nicht
eins von 100 war und digitale Nachbehandlung erfuhr, jedoch eine Authentizität,
die ein digitales Bild schon durch den integrierten Filter der Kamera
verliert.
So roh, altertümlich und fremd die analoge Photographie der Digitalen
gegenübersteht, zeigt sie in Robert Marinows Ausstellung ein Land
zwischen tiefer Tradition und Hightech. Beide Welten besitzen ihre Qualitäten.
Versucht man diese zusammenzubringen, ist das Ergebnis oft so absurd und
geschmacklos wie eines der Motive: Hamburger-Sushi.
Eintritt Frei
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