|
|
09.10.04 Knochen&Stahl kulturforum* |
|
|
„Die Dinge sind so wie sie sind –oder nicht“ …und manchmal auch so, wie sie sein sollten. Diese seltsame Ausnahme, auf die man wartet und Ständig hofft. Der Tag an dem die Uhr einen Moment lang stehen bleibt,… „Die Vergangenheit endet und die Zukunft beginnt“ …Endlich! Die Meisten von uns wissen, dass es letztendlich beim warten bleibt und dass selbst der Ruhelose, hart arbeitende sehr viel Glück braucht um die Zeit einen Augenblick lang anzuhalten. Über das, was danach kommt, schweigt er meistens. Aus Angst vor Neid oder aus Scham, weil es nicht so war wie er es sich nach der ganzen Plackerei erhofft hatte. Der Rest bleibt zurück und wartet. Jeder auf seinen Moment, während die Wochen weiter von verkrüppelten Tagen gefüllt werden, deren Puzzleteilchen Stück für Stück unter die Couch verschwinden. Und während Wissenschaftler und Politiker darüber streiten ob es letztendlich doch nur eine Frage des Geldes ist und ob man dem Gazen vielleicht doch mit LSD versetzten Briefmarken und Rivalin als Lebensmittelzusatz beikommen könnte, fragen sich die alten Götter, die als Obdachlose Geister in den Strassen unserer Großstädte leben, ob es sich damals unter ihrer Herrschaft genauso war, oder ob das Phänomen der seltsamen Zeit nur ein ungewolltes Kind der Moderne ist. Wie auch immer: wer Knochen und Stahl dazu befragen will, sollte ab Samstag um 20:00 seine Zeit in der Galerie Fango verbringen. Erfolg wird allerdings nicht garantiert, denn es sind doch sehr geduldige Materialien, die sich selbst beim eigenen Zerfall sehr viel Zeit lassen.
*Kulturforum Cottbus e.V.
|