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webGalerie
auf dieser Seite entsteht eine Webgalerie, die Künster vorstellen und aktuelle und vergangene Ausstellungen dokumentieren soll. Bitte haben Sie Nachsicht wenn einige Zeit wichtige Angabe noch fehlen sollten.

Ekaterina Koroleva
Sven Pfennig

Eka Orba
Caterina Rancho
Sebastian Klug
Germo Dreiling
André Wagner
Hirofumi Matsuzaki

Ekaterina Koroleva

Filigrane Figuren, starke Kontraste, die Mischung analoger Zeichnungen mit digitaler Grafik. Die gebürtige Russin ist ein Multitalent, was Illustrationen angeht. Inspiriert von Jugendstil, klassischer russischer Malerei und moderner Streetart mixt Ekaterina munter drauf los. Geprägt von Klimt, Schiele, Mucha und Klee portraitiert sie Menschen mit verzerrten Proportionen, androgyne Gestalten mit wallenden Haaren, Tiere und die Banalitäten des Alltags. Detailverliebt und mit einem Hang zu ausgefallenen Mustern zieren ihre Bilder mittlerweile Plattencover bis hin zu Kinderbüchern. Über die Künstlerin: Ekaterina Koroleva (27), geboren in Russland, aufgewachsen in Berlin, hat 2005 ihre ersten selbstbedruckten Klamotten verkauft. Es folgten Ausstellungen im Kunstraum Bethanien und die Ausbildung zur Grafik-Designerin beim Berliner Lette-Verein. Mittlerweile arbeitet sie freiberuflich als Illustratorin für Musiker, Modelabels und Verlage.
Die auf jeweils 10 Stück limitierten Drucke sind bei uns zur Zeit für 25€ für A4 Format und 40€ für A3 Format erhältlich. Sie können direkt in der Galerie von der Wand weg gekauft, oder unter Angabe der Bildnummer per email und Vorkasse + 5 Euro Verpackung & Versand unter info@fango.org bestellt werden.

Sven Pfennig

spricht nicht gern über sich und seine Bilder, weil es dem Betrachter überlassen werden soll. Nie ist uns jemand begegnet, der so produktiv ist und in so vielen Medien experimentell und meisterhaft zugleich arbeitet und dabei immer seine Handschrift erkennen lässt. Sven Pfennig stammt aus Fehrow bei Cottbus, wird von uns seit Jahren vertreten und besitzt hier eine breite Fangemeinde. In naher Zukunft werden viele seiner Bilder nicht mehr im Lager stehen müssen, sondern werden öffentlich zugänglich auf dem Campus der BTU ausgestellt. Die hier gezeigten Bilder stellen eine recht aktuelle Bestandsaufnahme der in der Galerie Fango gelagerten Ölbilder dar, die wir der professionellen Arbeit von Steve Zeidler und Anaís Kohler zu verdanken haben. Sein Werk umfasst jedoch viele weitere Skulpturen und Papierarbeiten, die in Zukunft folgen sollen.

 

Caterina Rancho
Ausstellung vom 13.02.10 bis 11.03.10

Ein Blinder, der ein Buch lesen will. Ein Weihnachtsengel mit aufgeschnittenen Pulsadern. Ein exhibitionistischer Nikolaus. Was will uns das sagen? Vor allem, dass Caterina Rancho gern provoziert. Jede ihrer aufwändig inszenierten Fotografien kitzelt an der Toleranz des Betrachters und regt zum Grübeln an. Caterina greift alltägliche Themen und Problematiken auf und verpackt sie gekonnt und mit viel Liebe zum Detail in surrealen Fotowelten. Bilder wie Phantasien eines LSD-Süchtigen. Tiefsinnig, skurril und treffend.

 

Sebastian Klug
Ausstellung vom 09.01.10 bis 11.02.10

Sebastian Klug
geb. 1981 in München
studiert derzeit Architektur an der BTU Cottbus
Ausstellungen bereits in Berlin und Italien

"Ich fotografiere seit eineinhalb Jahren kontinuierlich mit dem Handy, in Berlin und bei Nacht. Auf das Medium Handy für die Fotografie bin ich gestoßen, als ich eine bestimmte Lichtsituation bei Nacht festhalten wollte und dabei nur auf das Handy zurückgreifen konnte. Beim Betrachten der Bilder sind mir die extreme Grobkörnigkeit, die starken Kontraste und die Verzerrungen im Farbspektrum aufgefallen als etwas, das eine eigene, der Situation durchaus angemessene Ästhetik entstehen lässt. Bei bewusstem Verzicht auf die gewohnten Ergebnisse hochauflösender Fotografie lässt sich somit eine Atmosphäre transportieren, deren rauer Charme eine eigene Sprache spricht, sozusagen berlinerisch bei Nacht."

 

 

Germo Dreiling
Ausstellung vom 21.06.08 bis 25.07.08

über die konsequenzen des versuchs
die dinge dieser welt der eigenen kontrolle zu unterwerfen,
mit der kamera zu beobachten, zu ordnen
dabei aber furchtsam die distanz zu wahren
und der daraus resultierenden liebe
zu eben diesen dingen,
auf der suche nach einer seele.

germos seite auf flickr

 

 

André Wagner

Fast wirkt sie wie Malerei, wie manipuliert, digital bearbeitet oder gar analog übermalt, dabei ist sie ohne retuschierenden Eingriff des Fotokünstlers entstanden. Die Bilder im Bildband wechseln von Malerei hin zu einem Graffiti aus Feuer und Licht - Spuren der ungezügelten Natur in der Gegenwart. André Wagner verwandelt sich vom Fotokünstler hin zum Performancekünstler vor der eigenen Kamera, wenn er mit Fackeln Licht in die Dunkelheit bringt, aus denen Feuerwellen, Fontänen oder Feuerwalzen entstehen, die sich durch die Landschaft schlängeln. Feuer, Wind, Wasser und Luft begleiten die Betrachtenden den ganzen Bildband hindurch.
André Wagner ist freier Fotokünstler und Wahlberliner. Seit fünf Jahren inszeniert er viele seiner Bilder mit Feuer. Bevor er 2001 eine Ausbildung als Fotograf abschloss, war er über viele Jahre hinweg Graffitikünstler. Ausgezeichnet mit mehreren Preisen, u.a. dem Deutschen Jugendfotopreis, hat der Fotokünstler seine Bilder schon in diversen Einzelausstellungen präsentieren können.
Francesca Schmidt OPENPR

 

 

Hirofumi Matsuzaki

Die Kunst von Hirofumi Matsuzaki ist eine Synthese von Konzeptkunst und Malerei. Zugespitzt formliert: Sie sind nicht nur schon, sondern sind Resultat einer langjahrigen Reflexion uber die Grenzen der Malerei. Dennoch ist dies nicht direkt ersichtlich: Understatement made in Japan. In den vier Jahren seit dem er in Deutschland, erst in Hannover dann in Berlin, lebt und arbeitet vollzog Matsuzaki eine Metamorphose vom einfachen Malereistudenten zum einem zeitgenossischen Konzeptkunstler, der mit Mitteln der Malerei arbeitet.