Samstag, 25.Februar 2012 - 20:00 Uhr
Wer von Abgründen fasziniert ist, sollte sich in diese Zeichnungen fallen lassen. Die Ausstellungseröffnung in der Galerie Fango am 25. Februar ist das Debüt von Gabriel deVue. Die Illustratorin arbeitet momentan an ihrem Diplom und war bereits als Herausgeberin und Zeichnerin für die Horror Comicanthologie "200g Hack" tätig, publizierte beim Verlag "Schwarzer Turm" und illustrierte fantastische Literatur.
Gabriel deVue interessiert vor allem die Abbildung geistiger Abgründe und Zerrüttung. Gegenstand ihrer Arbeit sind Psychosen und fantastische Horrorwelten. Die in gegenständlichen Illustrationen aufgeschlüsselten Themen werden in Labyrinthen aus Details wieder verschlüsselt. So wird die Angst vor dem leeren Blatt (Horror Vacui) mit einer manischen Fülle an Symbolen überwunden. Die Faszination an japanischen Comics (Mangas) gab der gebürtigen Schwerinerin den Zeichenanstoß. Ihren Stil formt sie aus Elementen japanischer und amerikanischer Comics sowie klassischer Kupferstichillustration. Zu ihren Vorbildern gehören dabei Jhonen Vasquez, Hieronymus Bosch, Gottfried Helnwein, HR Giger und Gustave Doré.
In der Ausstellung werden ausgewählte Werke der Künstlerin zu sehen sein, die einen Eindruck vom Gesamtwerk und von der Darstellung von eigentlich nicht Darstellbarem geben werden.